Donnerstag, 8. November 2007

Sensibilität bei der Internet-Nutzung

Viele Menschen lassen bei der Anwendung des Internets Regeln, die sie normalerweise beachten, völlig außer acht. Dies gilt insbesondere für die Empfindlichkeit beim Umgang mit den eigenen Daten. Einst war ihnen die Privatsphäre heilig. Heute stellen sie freiwillig die peinlichsten Dinge ins Netz, die sogar zu ihrem Schaden verwendet werden können. Man spricht hier von „Präsenzkultur“ oder „Medienexhibitionismus“.
Dass das Private heute teilweise im Öffentlichen zelebriert wird, muss als solches noch nicht schlecht sein und kann neue Formen der Selbstverwirklichung mit sich bringen. Bedenklich wird es jedoch dann, wenn trendige Selbstdarsteller allzu Privates, wie Urlaubszeit, Konfektionsgröße oder besondere Vorlieben veröffentlichen. „Nutzer“ dieser Daten können beispielsweise sein:

  • der Einbrecher, der weiß wann man Urlaub macht
  • der Stalker, der sich in das besondere Bild verliebt
  • der Arbeitgeber, der private Daten bei einer Bewerbung heranzieht.